Schule im sonnigen Winkel, Grundschule Stuttgart
Schule im sonnigen Winkel, Grundschule Stuttgart

Geschichtenecke

Mein Zirkusprojekt

Das Versteckspiel

Der falsch aufgesteckte Dutt

Betreten auf eigene Gefahr

Onkel Dudels Geheimnis

An einem verregneten Freitag stand Luise auf und sagte: "So ein dummes Wetter! Morgen ist doch Wochenende und da sollte es doch strahlendes Wetter sein, so dass man ins Schwimmbad gehen kann." Also ging sie traurig runter ins Esszimmer. Aber was lag da auf ihrem Platz? Ein Handy! "Juhu, ich hab ein Handy!", schrie sie so laut, dass ihre Eltern aus dem Bett fielen.

Sie nahm es natürlich mit in die Schule. Nach der Pause klingelte es auch schon. Es war aber nicht die Nummer von Papa und auch nicht die Nummer von Mama, es war keine, die sie kannte. Sie hatte so sehr Angst, dass sie anfing zu schwitzen. Sie sagte leise: "Hallo?", und eine unbekannte Stimme sagte: "Wenn du deinen Hund wiedersehen willst, komm um 16.05 Uhr in den Wald am Feuerplatz." Beinahe fiel sie in Ohnmacht. Sie fragte die Lehrerin: "Darf ich etwas früher nach Hause gehen?" "Ausnahmsweise, nur dieses Mal."

Luise rannte so schnell wie sie konnte. Als sie nach langem harten Rennen zu Hause angekommen war, hatte sie fast keine Puste mehr. Es war schon 25 Minuten vor 16 Uhr. Sie erzählte ihrer Mutter ganz schnell, was passiert war. Mutter antwortete darauf, dass ihr schon morgens aufgefallen war, dass der Hund fehlte. Dann gingen sie schnell los.

Als sie im Wald angekommen waren, sagte Mutter: "Sei bloß vorsichtig!" "Ja, Mutter", antwortete Lisa und sauste los in Richtung Feuerplatz. Als Lisa ungefähr 500 Meter weg war, schlich sich ihre Mutter hinterher, so schnell wie der Blitz, aber doch so leise wie ein Indianer. Als die Uhr genau 16.05 Uhr zeigte, war Lisa angekommen und ihre Mutter ganz dicht dahinter. Da sahen die beiden den Entführer und schrieen im Chor: "Onkel Dudel, du bist es!?" "Ja, da hast du deinen Hund wieder!"

Erleichtert gingen beide mit dem Hund nach Hause und Onkel Dudel hüpfte wie ein Hampelmann zurück in sein Heim für Geisteskranke.

Margarete, Klasse 4b

Der schönste Winterurlaub

Es ist Winter. Ich liebe den Winter, weil man Schlitten fahren kann und so weiter, und weil morgen Winterferien sind. In den Winterferien fahren wir mit meiner besten Freundin nach Lenzerheide und machen einen Skiwettkampf.

Der Freitag, der letzte Schultag vor den Ferien, dauerte sehr, sehr lange. Endlich klingelte die Schulglocke. Die Schule war aus. Alle rannten raus und gingen nach Hause, meine Freundin und ich auch. Endlich zuhause angekommen aßen wir und fuhren los.

Es dauerte drei Stunden, bis wir angekommen waren, und dann gingen wir schwimmen. Am nächsten Tag war der Skiwettkampf, Kinder und Erwachsene waren da.

Endlich waren wir dran. Es war eisig kalt und ich kam mir schnell vor, als ich die Piste runter raste, meine Freundin war auch schnell. Am Abend war die Siegerehrung, alle waren gespannt, wer wohl erster wird. Der Schiedsrichter sagte: "Es sind Sabrina und Lara!" Wir freuten uns riesig!

Philippa, Klasse 4b